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Forum - Malzmühle

Malzmühle
# 1 Zum Seitenanfang
Malz selber schroten oder geschrotet kaufen?

Nachdem die Gebrauchtmühlen, die ich daliegen habe nicht funktionieren, stellt sich die Frage, ob man Malz geschrotet kaufen soll oder selber schrotet und welche Mühle in Frage kommt.

Pro Sud werden wir ca 40 kg Malz in zwei Sorten brauchen. Und vorerst gehe ich von 100 Suden im Jahr aus.

 .

Bild 19.12.2011, 19:11
RE: Malzmühle
# 2 Zum Seitenanfang

Hallo Zoiglmeister,

da hast du mit 100 Suden im Jahr ja jede Menge zu tun :-)

Und bei 40 kg Schüttung pro Sud kommen da 4 Tonnen Malz zusammen, die geschrotet werden wollen :-))

Wir verwenden ein Malzmühle, die wir nach einer Bauanleitung auf hobbybrauer.de gebaut haben:

http://hobbybrauer.de/modules.php?name=News&file=article&sid=1013

Sie funktioniert sehr gut und würde die 40 kg in ca. 20-30 Minuten schroten.

Den Trichter habe ich aber etwas größer gemacht, damit wir nicht so oft nachfüllen müssen

Als Antrieb verwenden wir zwei Bohrmaschinen.

 

Du kannst natürlich auch fertig geschrotetes Malz kaufen. Das bekommt man aber eher selten, ist teuerer und lässt sich nicht so lange lagern.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Greher« (19.12.2011, 22:05)

Bild 19.12.2011, 22:00
RE: Malzmühle
# 3 Zum Seitenanfang

Genau so eine Malzmühle mit der Bohrmaschine hab ich mir von einem Hobbybrauer südlich von Nürnberg, der gerade auf Profi umrüstet andrehen lassen. Eiert nur, dann bricht die Grundplatte und mahlen tut das Ding überhaupt nicht. Wahrscheinlich sind die Walzen stumpf und abgenutzt.

Langsam komme ich dahinter daß man Dinge die täglich einwandfrei zu funktionieren haben nur neuwertig kaufen sollte.

Zwischendurch bekam ich noch eine antike Mühle geschenkt, wo sich das Mahlresultat nicht einstellen läßt, warum auch immer. Weg mit dem Plunder. Entweder ich kauf eine von Braupartner, von Wengert oder den Haferboy. Dahingehend auch meine Frage was in diesem Bereich empfehlenswert ist.

 

Bild 24.12.2011, 23:44
RE: Malzmühle
# 4 Zum Seitenanfang

Hallo Zoiglmeister,

wie gesagt, sind wir mit der selbstgebauten Malzmühle recht zufrieden. Sie erfordert halt beim Bau ein wenig handwerkliches Geschick. Und trotzdem ich mir viel Mühe gegeben habe laufen unsere Rollen auch nicht 100% parallel, was aber dem Ergebnis nicht schadet.

Die Malzmühlen von Braupartner sind sicherlich gut, haben aber, in der von dir gewünschten Größe, auch ihren Preis. Das lohnt sich für Hobbybrauer eher nicht und deshalb habe, zumindest ich, da keinerlei Erfahrung.

Über den Haferboy habe ich auf Hobbybrauer.de gelesen, dass er die Spelze zu sehr zerstört, so dass es beim Läutern zu Problemen kommt. Aber der Haferboy ist ja auch eher fürs Pferdefutter gedacht.

Über Malzmühlen von Wengert habe ich leider nichts gefunden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Greher« (30.12.2011, 12:59)

Bild 30.12.2011, 12:57
RE: Malzmühle
# 5 Zum Seitenanfang

Besten Dank für deinen Hinweis. Leider bin ich kein großer Bastler, hab auch so mit dem Zoigl genug zu tun. Daß der Haferboy eher was für Pferde ist, hab ich schon geahnt. Seltsamerweise wird er von der Firma Speidel als Zubehör angeboten.

Da wir eine kommerzielle Brauerei betreiben wollen, kommen wir um ein neues Profi-Gerät nicht herum, das hat sich bei fast allen technischen Geräten gezeigt.

Jetzt steht also das Gerät von Braupartner für 1750 € zur Debatte (300 kg/Stunde)

oder eins von Wengert 1000 € (nicht verstellbar), 1400 € (verstellbar), was sich genau dahinter verbirgt werde ich nach der Feiertagen herausbekommen.

 

Bild 30.12.2011, 20:20
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